Die Bücherdiebin

Gestern abend bin ich seit gefühlt 100 Jahren mal wieder ausgegangen. Keine fünf Minuten von zu Hause entfernt, aber das spielt dabei überhaupt keine Rolle. Als ich gesehen habe, dass sie im Film-Kultur-Café LankwitzDie Bücherdiebin“ spielen, war klar, da muss ich hin.

Ein kleines Mädchen, das die Liebe zu Worten und Büchern entdeckt, und durch deren Faszination sogar die schlimmsten Schicksalsschläge und Momente übersteht, das klingt nach ganz großem Kino.

Und das war es auch. Großes Kino in kleinem Café. Wunderschön und traurig zugleich. Sogar ein paar Tränen sind geflossen, denn es geht nicht nur um Liebe und Literatur, sondern auch um die Nazizeit und das Sinnlose an Kampf und Krieg.

Die Schaupieler, die Handlung, die Dialoge, die Farben – alles war so stimmig, dass ich – VORSICHT SPOILER – als bekennende Happyenderin sogar den traurigen Schluss verzeihe.

Und das Beste? Ich habe das Buch aus der Büchertauschecke des Film-Kultur-Cafés bekommen! Mal sehen, ob ich es genau so toll finde, jetzt, wo mir ja bereits Bilder von Figuren und Schauplätzen im Kopf herumschwirren.

Es war ein wunderbarer Abend mit sehr netten Gastgebern, Schnittchen, Getränken, Gemütlichkeit und einem bewegenden Film. Und als ich nach Hause kam, schlief sogar das Baby. 😀

 

   

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